3. Übung: Forstunfall im Wald
Kategorie: Ausbildung | 11.06.2011, 14:30
Ein nichtalltägliches Übungsszenario, abseits von Brand und Verkehrsunfall, lag der dritten Gesamtübung des heurigen Jahres zugrunde: Ein Forstunfall in einem Wald oberhalb von Küb. Ein Wanderer kam zufällig an der Unfallstelle vorbei und fand zwei Forstarbeiter, welche von einem Baum und einen Wurzelstock begraben wurden.
Da der Wanderer nur wenig ortskundig war, musste zunächst einmal die Unfallstelle im Wald, abseits von den Forststraßen gefunden werden. Dies wurde mittels Suchtrupp, Wegbeschreibung und Hörbarkeit von Hupsignalen durchgeführt. Problematisch war die schlechte Handyverbindung, da der Empfang zeitweise abriss.
Als der Einsatzort gefunden wurde, wurde das Rüstlöschfahrzeug und weitere Rettungsmannschaften zur Unfallstelle gelotst. Dort konnte der erste Arbeiter rasch mittels Kettensäge und Hebekissen befreit werden. Komplizierter gestaltete sich die Rettung der unter einem Wurzelstock eingeklemmten Person. Mittels Hebekissen konnte zwar ein Zugang geschaffen werden, eine endgültige Befreiung war jedoch nicht möglich. Erst durch den Einsatz eines Greifzuges konnte der Wurzelstock so weit angehoben werden, um auch die letzte Person aus ihrer Zwangslage befreien zu können.
Ausgearbeitet wurde die Übung von HFM Thomas Wallner und LM Martin Wallner. Übungseinsatzleiter: LM Robert Wagner, Übungsbeobachter: BR Stefan Brandstätter, EBI Gerald Prangl sowie in Doppelrolle LM Martin Wallner. Übungseinsatzleitung: BI Andreas Heinfellner, GRKDT des RLFA 2000: HBM Werner Prangl.
Insgesamt nahmen 17 Mitglieder mit drei Fahrzeugen (RLFA 2000, KDO, VF) an der Übung teil.
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